W U N D E R M I T T E L   A R O N I A S A F T 

aronia_p3lGegen alles ist ein Kraut gewachsen, sagt der Volksmund. Im Falle der Aronia ist es ein Gehölz.

Der Wunderstrauch wird in Deutschland auch als Schwarze Vogelbeere oder Schwarze Eberesche bezeichnet. Die Fruchtreife der Aronia beginnt Mitte August und reicht bis in den September hinein. Die Aronia, die aus dem östlichen Nordamerika stammt, ist bei uns relativ unbekannt. Aroniabeeren enthalten Vitamin C und E, sowie einige B-Vitamine. Desweiteren besitzt die Beere Mineralstoffe und Spurenelemente wie Kalium, Kalzium und Eisen. In der russischen Volksmedizin gilt die Aroinabeere daher auch als sehr effektives Allheilmittel.

Bei dem 100-prozentigen Saft der Aroniabeere reichen bereits rund 100 ml am Tag aus, um ausreichend die wertvollen Inhaltsstoffe der Beere aufzunehmen. Es wird empfohlen, sich in den ersten vier Wochen an dieser Menge zu orientieren. Der Saft sollte unverdünnt nach dem Essen oder leicht erwärmt vor dem zu Bett gehen eingenommen werden.

Bunte Schutztruppe

Die Farbstoffe (ANTIOXIDANZIEN) in den roten, blauen und violetten Beeren schützen uns vor schädlichen Sauerstoffverbindungen

Sie sind klein, gemein und allgegenwärtig; die freien Radikale. Was nach einer revolutionären Vereinigung klingt, sind in Wirklichkeit aggressive, reaktionsfreudige Sauerstoffverbindungen, die durch Schadstoffe und UV-Strahlung, aber auch Stoffwechselvorgänge im Körper entstehen. In den Körperzellen greifen sie Eiweiße, Fette und die Erbsubstanz DNS an. Zwar besitzt der Mensch Schutzmechanismen, um sich gegen die Angriffe zu wehren, dennoch treten im Lauf des Lebens Schäden auf, summieren sich und sind mitverantwortlich für die Entstehung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Krebs, Alzheimer und altersbedingten Augenkrankheiten wie grauem Star und Makuladegeneration.

Wirkungsvolle Radikalfänger Die freien Radikale machen auch vor pflanzlichen Zellen nicht halt. Die Natur hat aber im Lauf der Evolution Gegenstrategien gefunden, wenn auch andere als beim Menschen: In Blättern, Blüten und Wurzeln entwickelten die Pflanzen Schutzstoffe, die als Radikalfänger arbeiten und die aggressiven Sauerstoffteilchen unschädlich machen. Diese Schutzstoffe nennen Fachleute Antioxidanzien".

Besonders effektiv sind die zu den Flavonoiden zählenden Anthocyane. „Sie sind leicht an ihrer blauroten Farbe zu erkennen", erklärt Privatdozent Dr. Achim Bub vom Bundesforschungsinstitut für Ernährung und Lebensmittel in Karlsruhe, „und zum Beispiel in Beerenfrüchten, Rotkohl und rotem Rettich enthalten."

Die hierzulande noch weitgehend unbekannte Aronia- oder Apfelbeere stellt mit ihrem Farbstoffgehalt alle anderen Früchte weit in den Schatten: Sie enthält bis zu fünfmal so viele Anthocyane wie Heidelbeeren oder Brombeeren. Weil die attraktiven Aronia-Sträucher wegen ihres hohen Gehalts an pflanzlichen Abwehrstoffen sehr widerstandsfähig gegen Ungeziefer und Krankheitserreger sind und nicht mit Pflanzenschutzmitteln behandelt werden müssen, schätzen auch Gärtner sie.

Die ursprünglich aus dem östlichen Nordamerika stammende Pflanze wurde früher vor allem in Osteuropa kultiviert. In der ehemaligen Sowjetunion beispielsweise kam Aronia als Heilmittel gegen viele Beschwerden zum Einsatz, unter anderem gegen hohen Blutdruck. Heute interessieren sich zunehmend auch Wissenschaftler für die Heilwirkung der dunklen Beeren. In dem Fachblatt Atherosclerosis zum Beispiel berichten Forscher der Medizinischen Universität Warschau, dass Aronia- Extrakt bei Herzinfarkt-Patienten, die mit cholesterinsenkenden Statinen behandelt werden, das Fortschreiten der Arterienverkalkung bremst und zudem Entzündungen hemmt. Die Autoren führen diese Wirkungen auf die antioxidativen Eigenschaften. 

  

Die Farbstoffe (ANTIOXIDANZIEN) in den roten, blauen und violetten Beeren schützen uns vor schädlichen Sauerstoffverbindungen

Die Aroniabeere hat in den letzten Jahren aufgrund ihrer besonders hohen Gehalte an Flavonoiden und phenolischen Säuren, die mit einer Reihe von gesundheitsfördernden Eigenschaften korreliert werden, an Popularität gewonnen [1]. Vereinzelt sind nun Berichte zu lesen, die vor dem Verzehr von Aroniabeeren aufgrund des Gehaltes an Blausäure warnen.
Blausäure ist, gebundenen an Zuckermoleküle, in vielen pflanzlichen Lebensmitteln enthalten. Bis auf wenige Ausnahmen sind die enthaltenen Mengen dieser cyanogenen Glycoside jedoch meist so gering, dass sie für den Menschen unbedenklich sind. Denn unser Organismus verfügt über effiziente Mechanismen, um die daraus freigesetzten kleinen Blausäuremengen effizient und schnell zu entgiften. Enthalten Lebensmittel höhere Gehalte an gebundener Blausäure kann diese z.B. vor dem Verzehr durch Erhitzen aus dem Lebensmittel entfernt werden.
Nach Literaturangaben enthalten 100 g  frische, rohe Aroniabeeren 11-20 mg des cyanogenen Gycosides Amygdalin d.h. etwa 0,6-1,2 mg gebundene Blausäure [2,3]. Dabei ist zu vermuten, dass der größte Anteil in den kleinen Kernen vorliegt, die beim Kauen sicher nicht vollständig zerkleinert werden. Eine einzelne Literaturstelle gibt einen Gehalt an freier Blausäure von 1,57 mg pro 100 g Beeren an [1].
Da frische Aroniabeeren aufgrund des hohen Gehaltes an Polyphenolen und organischen Säuren einen herb-säuerlich, adstringierenden Geschmack aufweisen, ist nicht davon auszugehen, dass diese Beeren in größerer Menge frisch verzehrt werden. Der Genuss einer kleinen Portion frischer Beeren ist deshalb als unbedenklich anzusehen. Zum Vergleich: Der Blausäuregehalt von süßen Aprikosenkernen, die als Snack angeboten werden, liegt im Mittel bei 2,4 mg pro 100 g [4].
Der Geschmack der Beere bedingt, dass Aroniabeeren selten roh, sondern meist in verarbeiteter Form als Saft, Konfitüre, Gelee oder als getrocknete Früchte verzehrt werden. Aufgrund der Verarbeitung, die einen Erhitzungsprozess einschließt, sind die Gehalte an (gebundener und freier) Blausäure nochmals niedriger als in den rohen Früchten. Damit ist auch der regelmäßige Verzehr der genannten Aroniaprodukte hinsichtlich des Blausäuregehaltes unproblematisch.

 


 


 

 WIR PRODUZIEREN

EXKLUSIV FÜR

ARONIA ORIGINAL

Naturprodukte GmbH

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